Michico Friedrich
 

Die Autosuggestions-Therapie (A.T.) findet dank ihrer umfassenden Wirkung vielfältige Anwendungsmöglichkeiten.

Sie kann ergänzend bei nahezu allen körperlichen Krankheiten praktiziert werden. Besonders erfolgreich wird sie bei psychosomatischen Krankheiten angewendet, bei denen organische Funktionsstörungen durch seelisch-nervöse Ursachen entstehen . Der Patient muss allerdings noch in der Lage sein, sich positiv zu beeinflussen, was zum Beispiel bei schweren Depressionen oder Angstzuständen nicht mehr möglich ist.

Autosuggestion hat nichts mit Okkultismus oder Esoterik zu tun, vielmehr nutzt man mit ihr die Kraft der eigenen positiven Gedanken.

Durch regelmäßige Wiederholung der Suggestionen werden diese immer tiefer ins Unterbewusstsein eingeprägt und löschen so negative, ängstliche und beängstigende Programmierungen aus. über das vegetative Nervensystem wirken diese Autosuggestionen bis in jede einzelne Zelle hinein und zeigen so eine überraschende Wirkung bei körperlichen Beschwerden im psychosomatischen Bereich.

Besonders gut bewährt haben sich die A.T. nach Coué, sowie die selbständige Hypnose (z. B. Mentales Training). Emil Coué gilt als eigentlicher Wegbereiter, er hat mit seinem Wissen und seinen Erkenntnissen die Grundsteine für diese Therapieform gelegt. Ich orientiere mich in meiner Tätigkeit methodisch an Werner Meinhold..

Literatur: Autosuggestion / Emile Coué / Oesch